Waldschlösschenbrücke

Geografisches Zentrum der Landeshauptstadt

Die "Waldschlösschenbrücke" genannte, unterhalb des Waldschlösschens gelegene Straßenbrücke, die den Stadtteil Johannstadt und die Radeberger Vorstadt über den Elbestrom hinweg verbindet, wurde nach langem Streit im Ergebnis eines im Jahr 2005 veranstalteten Bürgerentscheids ab 2007 errichtet und im August 2013 für den Verkehr freigegeben. Der für das Dresdner Elbtal errungene Titel "UNESCO-Weltkulturerbe" ging im Jahr 2009 infolge dieses Brückenbaus auf den Elbwiesen wieder verloren.

Die recht gewaltige aber gar nicht mal so hässliche Brücke markiert in etwa die Grenzen zwischen Norden und Süden, Westen und Osten der Stadt und ist daher noch mehr als die nahe Altstadt der gefühlte Stadtmittelpunkt. Direkt vom Elberadweg erreicht man die sonst viel längere Brücke besonders südelbisch nur über Gitter-Treppen oder einen kleinen Umweg. Trotzdem wird sie gern und häufig auch von Radfahrern genutzt, sie führt zum Beispiel genau auf den Großen Garten oder viele Pendler in die Uniklinik oder Dresdner Heide, auch über die Brockhausstraße am ehemaligen Wasserwerk Saloppe.